Bernie´s Bio [-grafie]

 

Frühlingsgefühle 1972. Muss Mai gewesen sein. Damals in Dettenhausen.

 

Februar 1973. Das kommt dann dabei raus: Bernie Krauß.

Abi ´92. Kepler-Gymnasium (kurz: Kepi) Tübingen. Anlagensee vor dem Pausenhof. Idyllisch. Wenn jemand meiner damaligen Deutsch-Lehrerin, Frau H., gesagt hätte, dass ich mal ein Buch schreiben werde – sie hätte vermutlich zum ersten und einzigen Mal in ihrem langen Lehrerleben einen Lachanfall bekommen. Und sich von Bauchkrämpfen geplagt ihrem Lachflash ergeben.

Hat sie aber nicht. Ist ihrer ernsten Linie bis zum bitteren Ende treu geblieben. Total Spaß befreit. Stattdessen wurde ich von ihr in der allerletzten Deutsch-Doppelstunde meiner Gymi-Karriere aus dem Unterricht geworfen. Zusammen mit meinem Nebensitzer Peter S. (sei gegrüßt, du mein – gemeinsam mit Holger F. – allerliebster Schulkamerad in Sachen Skat-Spiel und Backgammon-Battle im unvergesslichen Schüli an der Neckarhalde). Der Rauswurf war verbunden mit den Worten: „Bernhard, Sie sind noch nicht reif für das Abitur!“. War ich aber doch. Gott sei Dank gab es neben Deutsch noch ein paar andere Fächer, die den Notenschnitt beeinflussten. Ziel erreicht. Mit minimalem Aufwand die
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vor dem Komma gesichert. Gerade noch so halt.

Wechsel an die Berufsakademie Stuttgart. ´92 bis ´95. Den Schnitt zum Abschluss als Dipl.-Betr.-Wirt (BA), Fachrichtung Handel, habe ich vom Kepi einfach übernommen. Und Tübingen hat mich zunächst nicht losgelassen. Ausbildungsbetrieb in der Waldhörnlestraße, TÜ-Derendingen. Dort auch die ersten Berufsjahre bis Ende 2000 verbracht. Inklusive Wechsel in die PR- und Investor-Relations-Schiene. Kommunikation war forthin angesagt. Auch beim kurzen Zwischenstopp in Stuttgart am Feuersee (2001). Wieder Investor Relations. In einem New Economy verseuchten Musik-Software-Unternehmen, das nach nur einem knappen Börsen-Jahr vom Neuen Markt aus zielstrebig in die Insolvenz steuerte. Die letzten Wochen der Tatenlosigkeit waren geprägt von Sit-ins der Belegschaft in der Roten Kapelle schräg gegenüber. Essen und Trinken statt „schaffa ond ranklotza“. Notgedrungen. Leider. Schade. Hätte was ganz cooles draus werden können. Chance damals vertan, meine lieben großkotzigen Manager.

Danach habe ich Freundschaft mit einem ganz verrückten Typ geschlossen. Er heißt Bruno Banani. Wir halten bis heute (un)regelmäßigen, hautengen Kontakt. In Herrenberg war´s, als wir uns Anfang 2002 über den Weg gelaufen sind. In einer ehemaligen Gärtnerei, die zur Werbeagentur umfunktioniert wurde. Als PR-Berater ein paar spannende Jahre erlebt. Unter anderem für Microsoft geschrieben und für das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Saarland Kultur-PR betrieben. Ende 2004 trennten sich unsere geschäftlichen Wege und ich beschloss, endlich mal in ein Großunternehmen von internationalem Format einzusteigen. Wenn man so möchte, habe ich Bruno sitzen lassen. Für Spezialsauger und Heißklebe-pistolen. Mein damaliger Kollege erfand sogleich die sich schnell verbreitende Berufsbe-zeichnung: „Produktmanager für Saugen und Blasen“. Gut, in der Aussage an sich korrekt. Mehr aber auch nicht. Dass ich neben diesen Nischenprodukten in der Hauptsache Exzenterschleifer, Hobel und Oberfräsen nach vorne brachte? Geschenkt.

Bis heute bin ich der Marke, die „Technik fürs Leben“ bietet, treu geblieben. Und ich bin dankbar und stolz zugleich, in diesem Unternehmen arbeiten zu dürfen. Kann gerne noch sehr, sehr lange so bleiben!

Familienmensch. Mit meiner Frau und unseren drei Kindern bin ich absolut glücklich. Die schönen Momente und wunderbaren Tage überwiegen schwierigere und streitbarere Zeiten deutlich. Auch das darf unbedingt so bleiben! Deshalb an dieser Stelle auch ein ganz dickes „DANKE!“ an Birgit, Tom, Anne und Jule – ihr seid einfach der Hammer! Und ich wäre ohne euch ein riesengroßes Stück ärmer.

Holzgerlingen bei Böblingen bei Stuttgart (und nicht weit weg von Tübingen) ist seit vielen Jahren unsere Heimat. Hätte auch der Bodensee werden können. Wurde es dann doch nicht, und Baden (in Gestalt meiner Frau) hielt Einzug im Schwabenland.

Bleibt noch die Zeit vor dem Abi, die kurz und einfach zusammengefasst werden kann. Schöne Kindheit samt Grundschule in Dettenhausen. Tolle Eltern mit Unterstützung in allem, was man so beim groß werden braucht (und auch danach). 1984 das Schreiben entdeckt, bei einem Preisausschreiben den 1. Preis gewonnen (siehe auch in der Rubrik „Brima Bresse, Bernie!“) und im selben Sommer ein paar Kurzgeschichten per Schreibmaschine aufs Papier gebracht – inspiriert von den „Drei ???“ und „TKKG“. Nie veröffentlicht. Wohl besser so.

Und jetzt? Wie geht´s weiter mit dem Schreiben? Keine Ahnung. Ehrlich. „Rambutan!“
ist mein Erstlingswerk, im Selbstverlag bei www.tredition.de veröffentlicht. Die Erfüllung eines lange währenden Traums, der seit meiner Kindheit in mir schlummerte. Über 30 Jahre später ist es passiert: „Rambutan!“ kann online bestellt werden. Und hoffentlich bald in vielen, vielen Buchhandlungen quer durch Deutschland. Als Taschenbuch, Hardcover-Ausgabe und eBook.

Ihr könnt mir dabei helfen, aus „Rambutan!“ eine überraschende Erfolgsgeschichte zu machen, die so niemand auch nur im geringsten erwartet hätte. Kauft mein Buch (und lest es natürlich), erzählt eurer Familie, euren Freunden, Bekannten, Geschäftskollegen und Geschäftspartnern davon. Empfehlt und teilt es weiter über facebook, twitter und sonstige soziale Netzwerke. Verschenkt es zum Geburtstag, an Hochzeiten, zu Weihnachten und Ostern (und Halloween – und was es sonst noch für aberwitzige Festivitäten gibt). Und dann schauen wir mal, ob es der erste Supermarkt-Comedy-Roman Deutschlands (wenn nicht sogar Europas oder der ganzen Welt) in die einschlägigen Bestseller-Listen schafft. Das wäre in der Tat nichts weniger als eine Sensation, die bei diesem Thema kein Mensch auf der Rechnung gehabt hätte. Ich schon gar nicht!

Liebe Rambutanier, macht das Unmögliche möglich:
„Rambutan! – Eine männliche Odyssee durch die unendlichen Weiten des
Supermarkt-Universums“
soll es mindestens in die TOP 10 der Buch-Charts
schaffen. Danke für eure Unterstützung bei diesem einmaligen Experiment!


Bernie Krauß, im Oktober 2015